„Die schöne Originalität der Bilder, die Vollkommenheit der Form verschlimmern den Schmerz der Erinnerung, daß vieles ja mal anders war. Sie machen das Gelegenheitsgedicht zum Weltgedicht.“
Neues Deutschland„Es sind nicht eben gemütliche Texte, höchst gekonnt gefügt, mit Verfremdungen, oft lakonisch zugespitzt. Die Liebe ist nachwievor ein zentrales Thema, deutlich kesser artikuliert als in Klassik und Romantik.“
Hessischer Rundfunk„Diese Lyrik ist zugleich politisch wie privat, verspielt witzig und bitterböse.“
Saarländischer Rundfunk„Aus dem Geist sibyllinischen Raunens und romantischer Ironie stellt Kerstin Hensel die Gattung Heimatroman voll Übermut auf den Kopf.“
Die Zeit„Die poetische Kehrseite der Wirklichkeit“
Frankfurter Allgemeine„Der Text birgt viel Gefühl, läßt aber nie den koboldhaften kritikscharfen Blick der Autorin vergessen.“
Südkurier„Wie Kerstin Hensel die Fäden dieser Lebensgeschichte spinnt, was sie Märchenhaftes ersinnt, das ist in der Literaturlandschaft der Gegenwart etwas Besonderes.“
Berliner Zeitung„Ein wunderbares Stück Alltagsgeschichte und ein Heimatroman im besten Sinne.“
Der Tagesspiegel„Der Text ist voller Überraschungen. Er lockt mit anschaulicher, konzentrierter, kräftiger Sprache. Er lädt ein, sich in Schnurren zu vertiefen, aber die kippen ins Groteske, manchmal ins Ungeheuerliche.“
„Mit dem Roman hat Kerstin Hensel ein kleines Meisterwerk geschaffen, das zudem durch seine bildreiche Sprache überzeugt.“
Luxemburger Tageblatt„Kerstin Hensels Romane sind richtige Schätze: sie bewahren – mit großer sprachlicher Präzision – Geschichten aus unserer Geschichte, die nur sie erzählen kann und die unter keinen Umständen verloren gehen dürfen.“
Die Welt„...eine Delikatesse für Liebhaber des Amüsant-Grotesken...“
Stern„Dieses Buch liest sich, als ob es einem jemand ins Ohr raunt. Schnell, drängend...“
Frankfurter Rundschau„Kerstin Hensel erneuert den Realismus und erzählt eine bewegende Geschichte eines monströsen Charakters, der zu einem guten Bürger der DDR wird.“
Die Zeit„Kerstin Hensel ist eine Sprachvirtuosin, gerade, wenn es um die Darstellung absonderlicher Helden geht, die sich jenseits üblicher Konventionen zu behaupten versuchen. Dieser Roman erzeugt beim Lesen einen Sog...“
Stuttgarter Zeitung„Kerstin Hensel bohrt in der deutschen Geschichte wie der Zahnarzt in Heini Paffraths ruiniertem Gebiss. Der Autorin gelingt es, auf die Funktionsmechanismen eines durch Verwerfungen gekennzeichneten Geschichtsraumes zu verweisen...“
Deutschlandfunk„Kerstin Hensel macht sich einen grausigen Spaß aus der mörderischen Dienstbeflissenheit deutscher Beamter.“
Literaturen„...ein unbedingt lesenswerter Roman, der Fragen anch Mitläufern, Tätern und Opfern jenseits aller ausgetretenen Pfade nachgeht.“
Luxemburger Tageblatt„Kerstin Hensel ist eine vitale, kreative Erzählerin, dien Sprache selbstbewußt ohne angestrengte Manierismen. Der Roman sei hier empfohlen. Fad ist er nicht. Da ist reichlich Pfeffer drin!“
Die Presse, Wien„Die Fortsetzung von Heinrich Manns 'Der Untertan'“
Südkurier„Gegen die hohen Töne einer gekünstelten Weltanschauungsdichtung setzt Hensel ihre salopp vorgetragenen sinnlich-konkreten Bekenntnisse.“
Märkische Allgemeine„...Kerstin Hensels spielt mit vollem poetischem Register.“
Frankfurter Allgemeine
„Ein schlagfertiges Spiel mit Morbidem. Beim Ausloten von bedeutungsfeldern wählt die Autorin das gröbere Wort, nicht die sanftgleitenden Assoziationen, sondern die knallharten, die weh tun. Hensel bricht übermützig mit dem sogenannten Guten Geschmack und tischt ein Gebräu der Hexenküche auf. Wohl bekomms!“
Die Welt„...witzige intelligente Sprachspielerein sind das...ein wertvoller Erinnerungsspeicher für DDR-Vergangenheit und weitaus genauer als das gegenwärtige Gerangel pauschaler Geschichtsdeutungen.“
Dresdner Neueste Nachrichten„In kunstvollen Tanzschritten und mit witzigem Temperament bewegt sich diese Lyrikerin durch die Gegenwart. Im poetischen 'Wahrheidideldumm' ihrer Texte geht das Alltagsgrau in groteskes Funkeln über.“
Focus„Saftig, unprätentiös, doch gut überlegt. Eine Dichterin der erfrischenden Sorte.“
St. Galler Tageblatt
„Wer meint, nichts mit Gedichten anfangen zu könne, der wird bei den Produkten der Hensel erfreut sein, daß er doch etwas versteht... ein richtig dummes Buch!“
Süddeutsche Zeitung„Der Roman ist reich an grandiosen Einfällen...“
Neue Züricher Zeitung„Aufklärung wird hier leicht, wie unter der Hand, betrieben und als abenteuerliches innenfrohes Spiel inszeniert.“
Basler Zeitung„Mit dem Roman hat Kerstin Hensel ein schockierendes Erzähldrama mit humoristischem Antlitz vorgelegt – ein schräg schillerndes Kuriositätenkabinett.“
Wiener Zeitung„Kerstin Hensel interprediert die Versprechen von Arzt- und Heimatroman neu und kombiniert die Eigenschaften beider Formate aufs Schönste. Zu gut erzählt sie, um nicht in Plattitüden zu kippen, in ihrer genauen, klaren Sprache. Es ist eine Freude, das alles zu lesen.“
Berliner Zeitung„Kerstin Hensel ist eine Autorin der Gnadenlosigkeit, für die Deutschland ein böses Zauberreich ist.“
Salzburger Nachrichten„Alles ist vergiftet – so heißt die Romanformel, und es geht krachledern zünftig zu! ... Wie die Figuren und Bilder uns in die Gegenwart führen, das ist spannend und aufregend, und man kann sogar richtig lachen über den ganzen Wahnsinn.“
Süddeutsche Zeitung„...eine akribisch komponierte Oper in drei Aufzügen, ein zwischen Brueghel und Bosch changierendes Breitwandhistoriengemälde, das deftig von der Zeit erzählt – ein grandioser barocker Provinzroman.“
Mannheimer Morgen„...ein wunderbar groteskes Werk, das den Leser in den hintersten Winkel Brandenburgs entführt, wo die Welt im Kleinstformat auf ihn lauert. Eine literarische Wanderung dieser Art unternimmt man nicht alle Tage.“
Märkische Allgemeine„...packend, kraftvoll und außerordentlich vergnüglich.“
Sächsische Zeitung„Spannend bis zuletzt ist LÄRCHENAU ein großartiger Roman, dessen Autorin phänomenal erzählen kann. Souverän lotet sie die Psyche der Protagonisten aus und läßt die Leser in Abgründe blicken, die gerade wegen ihrer Nähe zum Alltag, so unheimlich wirken.“
Saarländischer Rundfunk„...ein sensibler poetischer Roman, ein kunstvolles Stück über das Leben und die Entwürfe, und wie es einem so widerfahren kann, wenn man kräftig auf dem Trampolin des Lebens herumspringt. Wie viel Wirbel wird um vermeintlich große Autoren gemacht, die es gar nicht sind. Hier sei auf die Pauke gehauen, um eine eher zurückhaltende Autorin zu preisen, die ihre großartige Literatur für sich sprechen läßt.“
Antenne Brandenburg„Der Roman hat ein Problem: Man kann ihn nicht beschreiben. Man muß ihn lesen!“
Eulenspiegel